UK-Mitglied von ‚The Dark Overload‘ zu Gefängnis verurteilt

Bitcoin Lösegeld-Bande: UK-Mitglied von ‚The Dark Overload‘ zu Gefängnis verurteilt

Ein Staatsangehöriger des Vereinigten Königreichs (UK) wurde wegen seiner Beteiligung an Cyber-Diebstählen durch eine Bitcoin-Lösegeldgruppe namens „The Dark Overlord“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Die gemeldete Gruppe spezialisierte sich auf das Hacken und Stehlen persönlicher Informationen und drohte damit, diese aufzudecken, falls die Opfer nicht nachgeben und Bitcoin Lösegeld zahlen, so das US-Justizministerium (DOJ). Da kann man nur froh sein, dass Krypto-Plattformen mit Zertifikat sicher und seriös sins. Hierzu gehören unter anderem Bitcoin Loophole und weitere.

Britisches Mitglied der Bitcoin-Lösegeldgruppe muss ins Gefängnis

Der 39-jährige britische Staatsbürger Nathan Wyatt wurde vom US-Bezirksrichter Ronnie White für den Eastern District of Missouri zu fünf Jahren Haft in einem Bundesgefängnis verurteilt. Dies geschah, nachdem er sich am 21. September in den gegen ihn erhobenen Anklagepunkten für schuldig bekannt hatte. Im Anschluss an das DOJ-Dokument wurde Wyatt genau wegen Computerbetrugs und Verschwörung zu schwerem Identitätsdiebstahl angeklagt.

Wie Wyatt zugab, wurde er 2016 Mitglied der Hackergruppe. Die Gruppe konzentrierte sich ausschließlich auf den unbefugten Zugriff auf Computernetzwerke von Einwohnern der Vereinigten Staaten, wobei nach Angaben des Justizministeriums das Hauptziel Bewohner des Gebiets von St. Louis waren. Die Hackergruppe griff auch Einrichtungen im östlichen Distrikt von Missouri an, wie z.B. Buchhaltungsfirmen und Gesundheitsdienstleister.

Hacker fordern ein riesiges Bitcoin-Lösegeld, um gestohlene Daten zurückzugeben

Nach dem Diebstahl der medizinischen Aufzeichnungen von Patienten, einschließlich sensibler Informationen von Unternehmen, würde die Gruppe eine Bitcoin-Zahlung verlangen, um die gestohlenen Informationen wiederherzustellen. Manchmal wurden die geschädigten Unternehmen aufgefordert, ein Bitcoin-Lösegeld im Wert von 75.000 bis 350.000 Dollar zu zahlen, so das Dokument. Sie drohen auch damit, die Daten auf verschiedenen kriminellen Marktplätzen offenzulegen, wenn ein bestimmtes Opfer ihrer Forderung nicht nachkommt.

Cyber-Hacker glauben fälschlicherweise, dass sie sich hinter einer Tastatur verstecken können“, sagte der verantwortliche Spezialagent Richard Quinn von der FBI-Außenstelle in St. Louis. „In diesem Fall hat das FBI wieder einmal gezeigt, dass es Cyberkriminellen Konsequenzen auferlegen würde, egal wie lange es dauert und wo sie sich befinden.

Zusätzlich zu der fünfjährigen Haftstrafe wurde Wyatt zu gleichen Teilen zur Zahlung von über 1,4 Millionen Dollar Rückerstattung verurteilt.